„In Norditalien gab es bis vor 30-40 Jahren (und es gibt heute noch welche, obwohl es immer weniger werden und diese sich in immer geheimeren und entfernteren Ortschaften befinden) unfreiwillige, unbewusste und praktisch unbekannte „widerstandsfähige Inseln“, in denen alte Gebäude, Sitten und handwerkliche Gebräuche in ihrer umfassenden und attraktiven Integrität beobachtet und bewundert werden konnten.

Ich war immer schon der felsenfesten und instinktiven Überzeugung, die ich dann auch theoretisch untermauerte, nach der der unbestreitbare technologische und zivile Prozess der Menschheit nicht in der systematischen, kritiklosen und vollständigen Zerstörung der Vergangenheit, sondern nur im Verzicht auf die Erscheinungsformen derselben, die dem Fortschritt am meisten widersprechen und schaden, besteht; und ich war immer schon der Überzeugung, dass die bessere Welt der Zukunft, die wir alle anstreben, nicht wirklich gestaltet werden kann, wenn man nicht auch das beste Erbe der Vergangenheit bewahrt, respektiert und würdigt.“

– Mario Soldati, Ein Besuch in Ozzano, der Brandy-Stadt, 1970

Produktion

Die Leidenschaft, mit der Gruppo Montenegro die verschiedenen Tätigkeiten managt, hat das Unternehmen dazu gebracht, seine Produkte in die Haushalte von Millionen von Italienern einzuführen.

Die Einstellung, die schon immer das Handeln der Gesellschaft inspirierte, besteht darin, Produkte anzubieten, die im Einklang mit der typischen Lebensmitteltradition unseres Landesstehen. Außerdem kommen die besten Rohstoffe und der geeignetsten Produktions- und Konservierungsprozesse zum Einsatz. Zur Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards entwickelte die Gesellschaft ein Qualitätsmanagementsystem, das jedes Jahr von der Geschäftsführung einer gründlichen Kontrolle unterzogen wird. Das System dient dazu, Innovation und die Verbesserung der Sicherheitsverfahren auf der gesamten Produktionskette zu fördern, von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt:  analysiert werden alle möglichen Gefahrensituationen, die während des Herstellungsprozesses und in den darauffolgenden Phasen, wie Lagerung, Transport, Aufbewahrung und Verkauf an den Endverbraucher auftreten könnten.

Dem Verbraucher ein qualitativ hochwertiges Produkt anbieten zu können, ist das Ergebnis eines Ansatzes, der darauf ausgelegt ist, sich konstant zu verbessern. Dabei spielen die gesamte Mitarbeitern, das Know-How und ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis zum Anbieter eine grundlegende Rolle.

Gruppo Montenegro verpflichtet sich, ausschließlich beste Rohstoffe zu erwerben und zu verwenden, indem er im Rahmen der Möglichkeiten, die der Markt bietet, Qualitätsprodukte aus Italien vorzieht.

Produktionskette der Rohmaterialien

Der Gewürzemarkt ist ein vielseitiger und faszinierender Markt, auf dem Tradition und technologische Innovation immer häufiger aufeinander treffen. Cannamela ist seit mehr als 60 Jahren auf diesem Markt tätig und mit den Ansprüchen der Verbraucher gewachsen, hat Beziehungen des gegenseitigen Vertrauens mit den Hauptakteuren der Kette aufgebaut und ein umfassendes und tiefgreifendes Fachwissen über die Besonderheiten dieser Welt entwickelt.

Die Gewürze und Kräuter gelten als eine breitgefächerte Kategorie (der Konzern handhabt mehr als 200 Gewürze und Kräuter). Sie werden weltweit in zahlreichen Regionen angepflanzt, sowohl in den feuchten und tropischen, als auch in den trockenen Regionen oder in den gemäßigteren Klimazonen des Mittelmeers.

Das erste Glied der Wertschöpfungskette sind die Landwirte, die, obwohl sie oft kleine Felder bewirtschaften, zu fast 90% der jährlichen Produktion beitragen. Aufgrund des langen Weges vom Feld zum Tisch und der zahlreichen Unsicherheiten durch starken Druck von außen, werden die Bauern oft als Schwachstelle angesehen; die schwankende Nachfrage und Preisentwicklung, zusammen mit der Unsicherheit der jährlichen Ernteergebnisse aufgrund klimatischer Faktoren, stellen kritische Aspekte dar, die, ohne besondere Vorkehrungen von außen, zwangsläufig auf den Hersteller zurückfallen. Die Hauptherausforderung dieses Marktes, der sich Gruppo Montenegro stellt, besteht somit in der fairen Aufteilung der Wertschöpfung unter allen Gliedern der Kette.

In der vielseitigen Angebotswelt von Gruppo Montenegro auf dem Markt der Teeaufgüsse und Gesundheitstees, spielt Camomilla Bonomelli zweifellos die Hauptrolle.

Der Rohstoff stammt direkt aus dem firmeneigenen Anbau auf den Feldern in Foggia und nur zu einem kleinen Anteil von externen Lieferanten.

Diese Wahl hängt sowohl mit der Qualität des seit 1940 verarbeiteten firmeneigenen Produktes zusammen, , als auch mit dem Ziel von Gruppo Montenegro, den Anbau dieser zarten Pflanze sorgfältig zu überwachen, da diese sehr empfindlich auf schlechte Klimaverhältnisse, wie längere Trockenzeiten oder Überschwemmungen durch starke Regenfälle, reagiert.

Zusätzlich zur Region um Foggia, lässt sich Montenegro auch von Lieferanten versorgen, die bis auf einige Ausnahmen wie beispielsweise Argentinien, hauptsächlich in den Mittelmeerländern tätig sind. Auch in diesem Fall gelten die Landwirte als der Ausgangspunkt der Wertschöpftungskette. Denn sie ernten die Rohstoffe und liefern die Blütenköpfe an die Hersteller aus, die alle weiteren Schritte einleiten und auch den Kontakt zum Konzern selbst pflegen.

Das Unternehmen Bonomelli ist im Teesektor tätig und hat dank seiner langjährigen Erfahrungen nur die Lieferanten ausgewählt, die in der Lage sind, beste Teeblüten in Übereinstimmung mit den Qualitätsvorgaben, dem Menschen und der Umwelt herzustellen.

In unseren Werken wird der Tee einem sanften Entkoffeinierungsverfahren unterzogen, bei dem alle Bestandteile bewahrt werden, die dem Getränk sein unverwechselbares Aroma und seinen einzigartigen Geschmack verleihen.

Insgesamt vier Hauptzutaten kommen bei der Verarbeitung der Produkte der Gruppo Montenegro zum Einsatz: Branntwein, Alkohol, Rübenzucker und Arzneikräuter. Die Rezepturen unserer Spirituosen werden streng von den Verantwortungsträgern der Produktion geschützt und genauestens eingehalten.

Besonderen Wert wird auf die organoleptische Qualität der Rohstoffe und der Halbfertigprodukte gelegt, da diese in Produkten eingesetzt werden, die mit speziellen Verfahren wie Alterungsprozesse einhergehen. Daher ist es wichtig, dass sie ihre chemisch-physikalischen und sensorischen Eigenschaften über Jahre unverändert beibehalten. Die Notwendigkeit hochqualitative Rohstoffe einzusetzen, macht es erforderlich, geeignete Auswahlstandards für Lieferanten aufzustellen, die trotz des globalisierten Marktes, einer starken Einschränkung in ihrem potentiellen Einzugsgebiet unterliegen.

Die Hauptzutat des Öls Olio Cuore ist Mais. Zur Beschaffung dieses Rohstoffs nimmt Gruppo Montenegro direkten Kontakt mit den Raffinerien auf, die aufgrund unserer strengen Qualitätsrichtlinien fast ausschließlich Mais europäischen Ursprungs verwenden.

Der Maisanbau ist auch Gegenstand einer Debatte in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Hier steht die Frage im Raum, ob gentechnisch veränderter Mais eingesetzt werden soll, um unter anderem der durch Schädlingspilze verursachten giftigen Verunreinigungen entgegenzuwirken , die den Mais unter besonderen Umweltbedingungen befallen und dann ganze Ernten für den Lebensmittelverbrauch unbrauchbar machen. In dieser von Ungewissheit geprägten Situation hat der Konzern beschlossen, vorbeugend ausschließlich Mais zu verarbeiten, der als nicht gentechnisch veränderter Mais zertifiziert ist.

Die verschiedenen Mehlsorten werden für die Zubereitung der Polenta Valsugana verwendet und, in Verbindung mit Hefe, auch für die Catarì-Pizza.

In der Polenta Valsugana besteht das im Produkt enthaltene Mehl aus Mais. Aus denselben zuvor angeführten Gründen der Unsicherheit hat Gruppo Montenegro hier beschlossen, vorbeugend ausschließlich nicht gentechnisch veränderten Mais zu verwenden.

Für Pizza Catarì wird hingegen Weizenmehl verwendet, das direkt von einem der wichtigsten italienischen Lieferanten bezogen wird, der den Fokus in seinen Tätigkeiten auf Nachhaltigkeit legt.

Lieferanten

Das Unternehmen bevorzugt langfristige Beziehungen <600>zu seinen (über 5.000) Lieferanten </600> mit einer<603>gemeinsamen Wertschöpfungskette</603> und<606>geteiltem Fachwissen</606>, und wählt daher seine Lieferanten ganz besonders sorgfältig aus.

Unser erster Schritt besteht in der Übermittlung eines Fragebogens an den Lieferanten, um festzustellen, welche die Stärken und kritischen Aspekte sind, die seine Tätigkeit kennzeichnen. Es folgt dann ein Audit, im Rahmen dessen eine Kommission von Technikern die organisatorische Struktur in ihrer Gesamtheit, von der Verwaltung der Prozeduren bis zu den Zielsetzungen und Entwicklungsplänen bewertet. Nach seiner Akkreditierung wird der Lieferant in den geplanten Auditplan eingeführt, der intern auf der Grundlage der hervorgehobenen kritischen Punkte und der Verbesserungsziele eingestuft wird.

Die Fähigkeit, diese Ziele zu erreichen, wird auch mit der die durchschnittlichen Beziehungsdauer zwischen Unternehmen und Lieferanten unter Beweis gestellt. Werden die ersten 30 pro Spesenanteil betrachtet, ergibt sich durchschnittlich ein Zeitraum von mehr als 16-17 Jahren mit einigen Fällen, in denen die Zusammenarbeit sogar über 30 Jahre anhält.

Gruppo Montenegro arbeitet seit seiner Gründung weltweit mit <kleinen und mittleren Landwirtschaftsbetrieben zusammen. Gerade die Begleitung in der Entwicklung dieser einheimischen Unternehmen trägt zur Verbesserung der Lebensqualität einer stetig wachsenden Anzahl von Menschen bei.

Die Vielseitigkeit der Branchen, in denen das Unternehmen tätig ist, ermöglicht nicht immer die direkte Überwachung der Abläufe vor Ort. Daher hat Montenegro durch die Festigung der Beziehung zu den Lieferanten, die ebenfalls eine verantwortungsvollen Umgang miteinander in der Branche befürworten, ein Netz von Akteuren aufgebaut, die in der Lage sind, eventuell aufkommende kritische Momente zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.

Zertifizierungen und Dokumente

FSSC 22000

Es handelt sich hierbei um ein Zertifizierungsschema, das von der Foundation for Food Safety Certification für die Zertifizierung der Lebensmittelhersteller entwickelt wurde und das Ziel verfolgt, die Zertifizierungsanforderungen der und –methoden  für die Erstellung von Sicherheitssystemen in der Lebensmittelproduktionskette zu vereinheitlichen.

   

UNI EN ISO 22000

   

Es handelt sich hierbei um den freiwilligen internationalen Standard für die Zertifizierung der Systeme zur Verwaltung der Lebensmittelsicherheit (SGSA).
   

BH OH SAS 18001

  

Diese Richtlinie spezifiziert die Anforderungen an ein Verwaltungssystem für die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (SGSSL), damit eine Organisation ihre Gesundheits- und Sicherheitsrisiken überprüfen und ihre Leistungen verbessern kann.
     

UNI EN ISO 14001

  

Internationale Norm, welche die Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem festlegt.

     

Zertifizierung des Produktes „aus der biologischen Landwirtschaft“

Die Bezeichnung BIO wird den Produkten erteilt, die aus einer öko-nachhaltigen Landwirtschaft stammen, in der Anbaupraktiken umgesetzt werden, die geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben und in der die natürlichen Ressourcen wie Wasser, Boden und Luft verantwortungsbewusst genutzt und ein hohes Level an Biodiversität beibehalten wird.
  

Zertifizierung zum Koscher-Produkt

   

Diese wird von den zuständigen Vereinen der Rabbiner erlassen. Damit ein Produkt als koscher zertifiziert werden kann, ist es erforderlich, dass es absolut strikten Qualitätsstandards entspricht und dass alle Produktions- und Verpackungsprozeduren sowie jede für seine Zubereitung genutzte Zutat den strikten Kascheruth-Regeln entspricht.
  

Produktzertifizierungen

DTP 030 GVO-freies Produkt

DTP 096 Maisöl mit hohem Gehalt an mehrfach gesättigten Fettsäuren und Vitaminen

Produktzertifizierungen

NON GMO PROJECT VERIFIED (Precooked corn flour for Express Polenta)

Produkt ohne GVO und nicht von GVO abgeleitetes Produkt

SISS

Die Zielsetzung des Netzwerkes besteht in der Verbesserung und einheitlichen Gestaltung der sensorischen Analyse in den Lebensmittelproduktionsbetrieben. Dadurch wird ein Beitrag zum Fortschritt der sensorischen Forschung und ihrer Anwendungen, sowie die Einhaltung der berufsethischen Grundsätze gewährleistet 

Die Mitgliedschaft in diesem Netzwerk bietet die Möglichkeit der Inter-Company-Bestätigung der Verkostergruppen, die Fokussierung der SISS auf Themen der zu organisierenden Kurse, die Bewertung und Bestätigung sensorischer Methoden ohne ISO-Normierung.